Die Welt, in der wir leben, ist voller Dinge die wir nicht verstehen. Da wir Menschen neugierig sind, versuchen wir naturgemäß diese Dinge aufzuspüren. Dies mündete in bemerkenswerten Entdeckungen und Erfindungen, die wir uns vor einhundert Jahren nicht hätten vorstellen können. Wir besiegten Krankheiten, bauten bis zum Himmel selbst und erschufen sogar Maschinen, die uns jenseits der Wolken und in die Sterne tragen konnten. Könnten unsere Vorfahren uns und was wir schufen sehen, ich bin sicher, sie sähen uns als Götter.

Unsere angeborene Neugier und unser Wissensdurst haben uns aber nicht immer zu Größe geführt. Wahres Übel und Dunkelheit wurden bei der Eroberung des Wissens durch die Menschheit enthüllt. Und letzten Endes, fürchte ich, wird dieses Übel unser Verhängnis sein.

Ich sage das nicht als großer Philosoph, der bloß dasaß und über Dinge grübelte, nein, ich sage dies, weil ich es gesehen habe, erfahren habe. Ich war Teil davon.

Das Ereignis, das ich weitergeben will, ist in seiner Gesamtheit wahr, das schwöre ich. Ich bin sicher, dass dies auf taube Ohren stoßen wird, und viele werden dies für bloß eine weitere schaurige Geschichte halten, die billige Kitzel verursachen soll, aber ich verspreche, dass das weder meine Absicht noch der Zweck ist. Der Zweck dieser Geschichte ist zu warnen: Vor dem, was hinter dem Schleier dessen lauert, was wir sehen und verstehen; zu zeigen, was uns in der Dunkelheit erwartet. Auch ich selbst verstehe es nicht.

Was ich erzählen will ist passiert, und ich bin sicher, dass es wieder passieren wird.

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